Flausch und Nostalgie – Furry Filme im Kommen

Schon seit Jahren versuchen Filmproduzenten und Studios mit sehr gemischtem Erfolg unsere jung gebliebenen Herzen anzuzapfen und ordentlich abzucashen.

Ob die Traumfabrikanten aus Hollywood und der Welt unsere bis zum Rand mit Nostalgie gefüllten Herzen bewegen werden, wird sich zeigen. Wir haben euch jedenfalls bereits jetzt einige der vielversprechendsten, grösseren Projekte zusammengestellt.

Jedes Haar einzeln zählen: Pikachu ist flauschiger als jemals zuvor!

Who’s that Pokémon? …It’s Deadpool!

Nicht mal einen Tag und 20 Millionen Views später (mittlerweile ist der Counter bei 52 Millionen Views beim englischen Trailer), entfaltet sich das Pokémon Phenomen von Neuem und erobert und spaltet die Herzen vieler Millennials und treuer Fans der Serie und der Spiele gleichermassen.

Einerseits preisen die Fans das Erscheinen des Trailers  als Offenbarung (wobei dies zu einem grossen Teil dem Umstand geschuldet ist, dass sich ein grösserer Filmproduzent der Materie angenommen hat), andererseits spalten die doch sehr realistisch gehaltenen Pokémon Designs die Fanbase, die sich verständlicherweise nur schwer von der animierten Version im Animestil trennen kann. Die Kontroverse bezüglich des Stils ignorierend findet die Sprecherbesetzung von Pikachu durch Ryan Reynolds (bekannt unter anderem durch Deadpool) hohen Zuspruch.

Trotz dem vermutlich hässlichsten Pummeluff aller Zeiten, freuen wir uns jetzt schon wie ein Dummisel das gerade auf einen riesen Busch mit Fragiabeeren gestossen ist auf den Streifen!

Realismus vs. Nostalgie – Der König unter den Löwen gibt sich die Ehre

Mit nicht geringerer Vorfreude und mit vergleichbar vielen Views für den Trailer (55 Millionen bisher), wurde das Remake von einem der beliebtesten 90er Disney Animationsklassiker erwartet: Die Rede ist selbstverständlich von „Der König der Löwen“. Neben hochkarätiger Besetzung bestehend aus Beyoncé Knowles (Nala) und Donald Glover (Simba) sind auch wieder alte Grössen wie James Earl Jones (Mufasa) mit von der Partie. Zur illustren Runde gesellen sich aber auch neue Stimmen wie John Oliver als Zazu. Letzterer ist mit „Last Week Tonight“ einer der beliebtesten Late Night Show Moderatoren in den USA und dürfte dem blau gefiederten Begleiter mit seinem britischen Charme und seiner unverwechselbaren Quirligkeit neues Leben einhauchen.

Der Film setzt stark auf hyperrealistische Modelle der handelnden Charaktere. Ob diese dem Charme des Originals nahekommen, darf leider durchaus bezweifelt werden. Eventuell hätte eine etwas stilisiertere Zeichentrickoptik im typischen Stil Disneys eine emotional mitreissendere Wirkung. Gemessen an der sehr sterilen und dunklen Dschungelumgebung und den teilweise etwas zu nüchtern gehaltenen Charakteren vergangener Disney Live Action Remakes wie „The Jungle Book“ (2016), kann hier durchaus mit einer gesunden Skepsis an die Materie herangegangen werden.

Dieser Umstand wird vermutlich kaum ein Kind der 90er davon abhalten, ihn sich trotzdem anzusehen. Dessen ist sich Disney natürlich vollkommen bewusst.

Blutiges Fell, abgebissene Hasenohren: Watership Down ist zurück!

Die Animationsqualität kann mit grossen Hollywoodproduktionen leider kaum mithalten, trotzdem überzeugen die Charaktere durch bekannte Sprecher.

Wer erinnert sich nicht an das traumatisierende Abenteuer von Hazel und Fiver, die uns als Kinder immer wieder auf’s Neue gezeigt haben, dass auch süsse Hasen eine beträchtliche Menge Blut in ihren kleinen flauschigen Körperchen haben.

Bereits am 22. Dezember 2018 strahlt BBC One den sehr düsteren Animationsklassiker aus. Aber auch Netflix User können beruhigt aufatmen: Fast zur gleichen Zeit werden die Hasen auch dort über heimische TV Bildschirme hoppeln.

Als Miniserie konzipiert, werden wir vermutlich einige Aspekte des Originalromans von Richard Adams neu entdecken können, die bisher noch nicht in dieser Form umgesetzt wurden. Ob einzelne Szenen mit einer ähnlichen Härte ausgeführt werden, wie in der Kinoversion von 1978, ist allerdings noch nicht sicher.

Elektrisch geladen und mit einer grossen blauen eisspeienden Katze, verspricht „Koji“ schon jetzt ein Klassiker zu werden! …sofern die Finanzierung steht, versteht sich.

Vom gleichen Studio dem wir „Die Legende von Korra“ und das Remake von „Voltron: Legendary Defender“ zu verdanken haben, kommt ein neues Abenteuer auf unsere heimischen Bildschirme, in dem ein flauschiger übergrosser Kater eine im wahrsten Sinne „tragende“ Rolle haben wird.

Koji, der Junge mit den Blitzkräften und Tako, die eisspeiende Mieze, werden im Trailer als unzertrennliche Freunde gezeigt, deren Beziehung sogar bereits am Brüderlichen kratzt (…kratzt! Haha! Verstanden? Weil Tako eine Katze ist und -…ok, ich werde mich mal schnell selber von meinem Job als Autor dieser Seite entlassen).

Ihr findet den Trailer einfach nur genial? Tja, gute Dinge kosten leider immer Geld. Auch in diesem Fall muss noch ein entsprechender Geldgeber gefunden werden, da sich das Animationsprojekt bisher nur im Konzeptstadium befindet.

Folgendes bezüglich der Story der Serie ist bereits bekannt:

Koji havariert auf einem bunten, erdähnlichen Planeten, der von unglaublichen außerirdischen Kreaturen und hybriden Tieren bewohnt wird. Hier trifft er Tako, eine riesige blaue Katze mit Wasser- / Eiskraft, die zu seinem lebenslangen besten Freund wird. Sie reisen zusammen, um das Böse zu besiegen, das sich im ganzen Land ausbreitet, und es liegt an ihnen und einigen tapferen anderen, die sie unterwegs treffen, um dem Robot King und seiner mechanischen Armee ein Ende zu setzen.

Was sind eure Favoriten? Welche der gezeigten Film- und Serienprojekte sagen euch am meisten zu und warum? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

-mly

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Ein Gedanke zu “Flausch und Nostalgie – Furry Filme im Kommen

  1. Speedy schreibt:

    Wie du schon sehr richtig geschrieben hast: Disney und all die anderen Produzenten wissen genau, dass die Remakes rein aus Neugier auch von den Fans der alten Versionen gesehen werden. Mit dem dazu kommenden jungen Publikum der Gegenwart wird die Rechnung allemal aufgehen. Ob es all diese Neuverfilmungen aber wirklich braucht, ist eine andere Sache. Ich persönlich sehe lieber neue Filme mit neuen Geschichten als Aufgüsse von alten. Dass es auch neue gute Filme mit neuen Ideen geben kann, sieht man ja z.B. an Zootopia.

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