Hella von Sinnen im Kurzinterview zur Eurofurence 24

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Aus einer Limousine, auf hochglanz poliert, Felgen schimmernd im Licht der vorbeifahrenden Autos, setzt eine uns wohlbekannte Figur einen Fuss in die Finsternis der Berliner Nacht.

Erste Blicke erhaschen einen vornehmlich weissen, wohlgeformten Körper, beinahe astral leuchtend. Ein kurzes Schimmern der pinken Sonnenbrille und bald wird klar: Bei dieser Eurofurence bleibt kein Stein auf dem anderen. Hella von Sinnen ist gekommen um zu Flauschen was das Zeug hält!

Viele dachten, es würde bei einem kurzen Gastspiel bleiben und sie vermutlich nach dem einen Abend gleich wieder das Weite suchen. Denkste!

Für euch haben wir Hella einige Fragen gestellt, auf die sie prompt geantwortet hat und die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

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Hella von Sinnen spricht in der deutschen Fassung von „Der König der Löwen“, Shenzi, die Hyäne.

Wer hat dich überredet hinzugehen?
Aaaalso! warum war ich da? Weil ich Claudya Schmidt (aka Alector Fencer) bei der Aufzeichnung unserer Internetsendung „Der Comic Talk“ (bei Massengeschmack TV oder häppchenweise kostenfrei auf unserer Facebook Seite) in Erlangen im Rahmen des „Comic Salons“ kennengelernt habe. Sie war mit ihrem furiosen Werk „MYRE“ in der Runde und wir waren voneinander SO begeistert, dass wir Handynummern ausgetauscht haben. Daraus ergab sich eine rege Kommunikation, die mir über den heissen Sommer half und mich mit Freude und Inspiration bis heute erfüllt.
Ich hatte die Ehre, kleine Einblicke in ihre Arbeitsprozesse und Termine zu erhaschen und schnell platzte ein fettes Datum auf:
EUROFURENCE IN BÄRLIN!

Ich hatte keine Ahnung, um was es da geht. Claudya erwähnte nur, dass ich in der Szene auch „eine Rolle“ spiele, da „König der Löwen“ den grossen Hype in Deutschland ausgelöst habe. In der deutschen Version durfte ich der Hyäne Shenzi meine Stimme leihen. Also habe ich einen beruflichen Termin in der Hauptstadt auf den 21.8. gelegt, da Claudya (Alector Fencer) mir das gemeinschaftliche „Vorglühen“ schmackhaft machte.

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Hella: „Der finnische Polarfuchs, in den ich mich verknallt hab. Er meinte zum Schluss: „Soll ich den Kopf mal abnehmen?“ und ich antwortete „Nein.“

Was war innerlich deine erste Reaktion, als du das erste mal draussen vor dem Hotel standest?
Ich kam an, machte diverse „Ussies“ (hab mich ja nicht alleine fotografiert, also keine Selfies) mit dem einen oder andreren bunten Wolf/Fuchs/Tiger und war sofort von tiefer Entspannung und kindlicher Freude erfüllt!
Ich bin mit Disney Animationsfilmen gross geworden, ein Riesenfan bis heute und habe als Mädchen jede Puppe verabscheut, hingegen Stofftiere heiss geliebt.
Muss ich mehr erklären?
Ich war im Paradies! Überall lebensgrosse, putzige Tiere zum Knuddeln! Herrlich!

Nun hatte ich durch die Freundschaft mit Claudya das Privileg, in der Präsidentensuite beim Chairman aufm Balkon rauchen zu dürfen und kaltes Bier zu bekommen, so dass ich dort bis in die Nacht rumlungerte, mich in einen finnischen Polarfuchs verknallte und das Wiedersehn mit Claudya geniessen konnte.

Wie lange warst du auf der Convention?
Ich bin am „nexten“ Abend wieder hin, hab diverse Fotos gemacht und sass dann zünftig im Biergarten. Anschliessend bin ich dann durch die Art Show gejoggt, zielstrebig zu Alector Fencers Ecke gerannt, um „Mein Häschen“ zu reservieren.

Am „nexten“ Tag wurde ich überboten, aber inzwischen gehört der Druck mir.
Hab dann von Tani bissl Merchandise gekauft und danach gings wieder aufn Balkon.

In der Nacht mimm Taxi ins Hotel und Donnerstags wieder nach Köln geflogen.
So.

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Hella: „Mein Häschen“ (Bild der Art Show auf das Hella geboten hatte)

Bisher hat es kaum jemand geschafft die englischen Furries unter den Tisch zu saufen. Hattest du mehr Erfolg? ;
Ich brauchte keine englischen Furries, um mich untern Tisch zu saufen, das habe ich alleine geschafft.

Zum Schluss, die Frage aller Fragen: Was für eine Fursona (tierisches Alter Ego) würdest du dir zulegen und bist du nächstes mal wieder dabei?
Ich hörte, die Community würde sich freuen, wenn ich in einem Hyänen Kostüm käm. Ich werde einen Teufel tun!!! Ich weiss aus beruflicher und karnevalistischer Erfahrung, wie anstrengend ein Kostüm sein kann und will den Sommer mit so wenig Stoff wie möglich geniessen. Ausserdem käm ich in Artkonflikt, da ich auch Maggie, die Kuh („Die Kühe sind los!“, Anm.) synchronisierte.

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Hella: „Mein lustigstes Erlebnis: Die beide haben ein imaginäres Spiel aufm Hotelteppich gespielt und sich wie bolle amüsiert!“

„Nextes“ Jahr will ich unbedingt wieder hin, mit mehr Zeit, um auch Events oder Panels zu erleben. Ich will auch meine Dienste als Moderatorin anbieten, falls erwünscht und mein Englisch ausreicht…

Ich bin jedenfalls komplett angefixt und möchte mich bei Cheetah, Tani und ALLEN ANDEREN für ihre Gastfreundschaft und grosse, warme Freundlichkeit bedanken!

In diesem Sinne verbleibe ich mit einem fröhlichen Wuff Miau Knurr Zwitscher Fauch und sag: wir sehn uns und ich freu mich drauf!

Vielen Dank, liebe Hella! Wir freuen uns natürlich genauso darauf dich wiederzusehen und hoffen, dass du die Leute auch nächstes Mal wieder ordentlich durch die Gegend scheuchen wirst, vielleicht ja dann auch auf der Bühne.

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-mly

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