Mascot Fur Life – Kurz vor dem Release

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Wie bereits vor einiger Zeit vorgestellt und in unserem exklusiven Interview mit Jens Wernstedt (Autor, Regisseur und Darsteller) weiter ausgeführt, rollt der „Mascot Fur Life“ Zug weiterhin unaufhörlich auf uns zu.

„Mascot Fur Life“ erzählt die Geschichte eines Maskottchen Underdogs, der entgegen allen Widrigkeiten seinen Traum jagt.

In diesem Artikel widmen wir uns etwas ausführlicher der Produktion, dem momentanen Stand des Films und gehen kurz auf einen gerade veröffentlichten Ausschnitt des Films ein.


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Ein Furry Film auf dem Weg auf die große Leinwand

Seit dem offiziellen Beginn der Produktion im Februar 2016 hat sich die gesamte Crew hinter „Mascot Fur Life“ ordentlich ins Zeug gelegt und konnte ihr Machwerk nun bei den Grenzlandfilmtagen in Selb einreichen. Noch wird darauf gewartet, dass der Film von der Jury ins offizielle Programm aufgenommen wird.

Nach der amerikanischen Furry Dokumentation „Fursonas„, welche das erste Mal auf dem Slamdance Film Festival in Utah gezeigt wurde und seit geraumer Zeit auf populären Streaming Services wie Amazon Video und iTunes verfügbar ist, wäre Mascot Fur Life nun die zweite größere Furry Filmproduktion, die einem breiteren nicht-Furry Publikum zugänglich gemacht wird.

Das Team hinter Furry Stammtische Österreich drückt euch für die Aufnahme in das Filmfestivalprogramm natürlich sämtliche Daumen, die wir haben!

Was bisher geschah

Neben der Erstellung eines englischen Trailers im Juni 2016 kann das Team rund um Mascot Fur Life bereits auf eine durchaus bewegte Geschichte zurückblicken. Nach Dreharbeiten in einem Baumarkt, einem Fußballstadion und diversen anderen Locations war es endlich soweit: Am 12. Juni 2016 war Drehschluss. Nach über 6 Wochen Arbeit und 12 Drehtagen ging es endlich an den Schnitt.

Jens Wernstedt (Willion) hat mit dem ersten Trailer bereits eindrucksvoll gezeigt, was mit einem gut geschulten Auge für Dramaturgie alles möglich ist. Immerhin gilt es hier sehr viel an Emotion herauszuholen, da die Maskottchen zu keinerlei Mimik fähig sind und daher hauptsächlich durch deren Sprecher, ihre Gestik und den pointierten Schnitt des gefilmten Rohmaterials zum Leben erwachen.

Das Tonstudio mit Wellnessfaktor

Da bei den Maskottchen nur sehr schwer Mikrofone in die Schnauzen gelegt werden konnten, mussten hier einige professionelle Sprecher ihren flauschigen Counterparts ihre Stimme leihen. Kevin Kasper zeichnet sich hierbei für Willions verspielte und entschlossene Ausdrucksweise verantwortlich. In weiteren Rollen sind Jörg Schäfer als rauer Coach Berkwolf, Stefan Müller Doriat als Ballu, das große Vorbild, und Skeppo, der beste Freund des Protagonisten.

Die jeweiligen Sprecher staunten allerdings nicht schlecht, als sie das erste Mal das Tonstudio der Filmcrew betraten. Ein bisschen nach Fichte und gewissen Ausdünstungen riecht es hier. Dann fällt es allen wieder ein: Wir vertonen den Film ja in einer umgebauten Sauna!

Als angehendes Filmproduktionsteam ein professionelles Tonstudio zu mieten frisst oft einen großen Teil des Budgets. Außerdem hatte das Studio, in dem die Tonaufnahmen ursprünglich gemacht worden wären, leider absagen müssen. Aber hey, als Kunstschaffender ist man ja schließlich kreativ und findet für nahezu alles eine Lösung.

Die menschliche Komponente

Nebst den Kollegen mit dem gewissen flauschigen Extra, haben natürlich weniger behaarte Darsteller ihren Platz im Film. Julia Fechner gespielt von Julia Mertens, ist die Chefin des Büros für Sportmaskottchen. Willion muss wohl oder übel an ihr vorbei, wenn seine Karriere als Maskottchen Superstar nicht vorzeitig enden soll.

In weiteren Rollen finden sich unter anderen die Praktikantin von Frau Fechner (Josefine Nachfolger) und Willions Mitbewohner (Sebastian Brenner). Bis jetzt hat man noch kaum einen Blick auf die menschlichen Darsteller erhaschen können. Es bleibt also abzuwarten, wie diese das Geschehen im Film aufmischen werden.

Den richtigen Ton treffen

Wie in jedem anderen Film erhält die Handlung auch hier ihre ganz persönliche Note durch den passenden Soundtrack. Manuel Schuller aka DJ MaCiD verleiht Mascot Fur Life mit seinen epischen Kompositionen Emotion. Schon die Musik des ersten Trailers lässt einen mit dem jungen Löwen mitfiebern und hoffen, dass er bis zum Ende durchhält.

Weitere Stücke von DJ MaCiD findet ihr auf seiner Soundcloud:

Erster Clip – Erster Eindruck

Pünktlich zur Einsendung des Films an die Grenzlandfilmtage in Selb ist auf magische Art und Weise ein neuer Clip auf Youtube aufgetaucht. Dass hier allerdings nicht nur mit besonders viel Feenstaub gearbeitet wird, sondern sich wirklich alle Beteiligten richtig ins Zeug gelegt haben, ist offensichtlich.

Die Gestik und die Dialoge der Akteure vermögen bereits jetzt zu überzeugen. Auch der Schnitt und die Kameraführung sind technisch absolut top. Bei den Dreharbeiten wurden insbesondere die Maskottchen bis an ihre Grenzen gefordert.

Vor allem Willion musste hier sehr leiden, hat er doch eine besonders schweißtreibende Rolle übernommen, um Coach Berkwolf zu beeindrucken. Dies gelingt zwar nicht auf Anhieb, beim zweiten Versuch erkennt man allerdings, dass Willion tatsächlich die Tipps von Berkwolf umsetzt und die Kartonhände wesentlich sanfter und fließender abklatscht.

Ein paar Behind the Scenes Ausschnitte und Einblicke in Willions Privatleben als Furry, könnt ihr auch in diesem SWR Beitrag ansehen.

Laut Jens Wernstedt werden wir mit Digital Releases auf den beliebtesten Streaming Plattformen (wie z.B. Amazon Video) erst nächstes Jahr rechnen können.

Wir gratulieren dem Filmteam jedenfalls von ganzem Herzen, dass sie nach all der harten Arbeit endlich ihren eigenen Film in Händen halten können.

Ein kurzes Statement von Jens Wernstedt aus einem Facebook Beitrag von Mascot Fur Life wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten:

„Das Gefühl den Film erstmals komplett vor sich zu sehen ist immer wieder überwältigend. Es hat mich wirklich zu Tränen gerührt, dass aus der kleinen aberwitzigen Idee wirklich ein schöner Film geworden ist. Ich kann es kaum erwarten, ihn auf der Premiere zu zeigen und auf hoffentlich vielen weiteren Veranstaltungen und Festivals.“ – Jens Wernstedt

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Wer weiß, vielleicht werden wir „Mascot Fur Life“ auch bald in ausgewählten österreichischen Kinos sehen. Wir hoffen es jedenfalls sehr.

mly

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