„Wild“ – Beziehung mit Fell

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Das Leben im Plattenbau ist nicht unbedingt besonders ereignisreich. Auch auf der Arbeit geht es nicht gerade spannender zu. Was tun, wenn einem das Leben die Sinnlichkeit genommen hat?

In „Wild“, dem neuen Spielfilm von Nicolette Krebitz, findet eine junge Frau zu ihren animalischen Instinkten und gibt sich dabei weder mit glitzernden Vampiren noch mit Werwölfen zufrieden.

Sie holt sich einen echten Wolf in die Wohnung!

Selten aber doch geschehen wundersame und mystische Begegnungen. So auch im Leben von Ania, die auf ihrem täglichen Weg zu ihrem langweiligen Bürojob eine überraschende Begegnung mit einem wilden Wolf hat.

Dieser Moment der Klarheit verändert etwas tief in ihr und der Gedanke, den Wolf nie mehr gehen zu lassen, erstarkt in jeder Minute.

So kommt es wie es kommen muss, nach einigen Versuchen gelingt es ihr, den Wolf einzufangen und in ihre Wohnung zu bringen.

Mit „Wild“ dürfte Krebitz ein filmisches Werk geschaffen haben, das man in der deutschsprachigen Kinolandschaft so noch nicht gesehen hat. Dabei werden auch sinnliche und sexuelle Aspekte der Beziehung zwischen Ania und dem Wolf nicht ausgelassen.

Wenn ihr zusammen mit Ania dem Ruf von „Wild“ folgen wollt, könnt ihr dies ab heute in einem österreichischen Kino eurer Wahl tun.

UPDATE: Auch ein Kino Furmeet ist für nächsten Donnerstag dem 28. Juli 2016 geplant. Infos zum Meet und zur Anmeldung findet ihr im austrofurs.at Forum (existierender Account vorausgesetzt).

Wir sind jedenfalls gespannt, ob sich der Film in unerforschte Territorien wagen oder auf ausgetretenen Pfaden wandeln wird.

mly

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